Aktuelles


ProTierrechte – Anti- Stopfleber Anzeige im SÜDKURIER und Alb-Bote und Badische Zeitung 

vom 8. und 15. Dezember 2018


Aufruf zum Verzicht von Enten- und Gänsestopfleber

Da in der Zeit um den Jahreswechsel vermehrt Foie gras angeboten wird, ruft der Verein ProTierrechte zum Verzicht von Enten- und Gänsestopfleber auf. Er appelliert an Restaurants, Feinkostgeschäfte und Lebensmittelhandel, diese Produkte aus ihrem Angebot zu streichen, und bittet die Verbraucher, die Qual-„Delikatesse“, die vielfach beschönigend als Gänseleber angeboten oder zu Leberpastete verarbeitet wird, zu boykottieren.  

Denn die Erzeugung von Fettleber bedeutet für die betroffenen Tiere wochenlange unermessliche Leiden. In dieser Zeit, eingezwängt in körpergroße Drahtbatterien, wird ihnen teilweise dreimal täglich bis zu 850 Gramm Maisbrei (das entspricht beim Menschen ca. 12 Kilo Nudeln täglich) durch ein in den Hals gestecktes Rohr brutal in den Magen gepresst, bis ihre Leber ungefähr das Zehnfache des normalen Gewichts wiegt. Durch die übergroße Stopfleber ringen die Enten und Gänse gegen Ende ihrer Leidenszeit um Luft und sterben oft schon vor der geplanten Schlachtung.

Weil die Produktion von Fettleber nur unter extrem tierquälerischen Bedingungen erfolgen kann, ist sie in Deutschland wie in vielen anderen europäischen Ländern verboten. Bei Foie gras dürfte es sich wohl um das am grausamsten gewonnene Tierprodukt handeln, das nach wie vor in großen Mengen in unser Land importiert wird.

ProTierrechte – Anti- Stopfleber Anzeige

im SÜDKURIER und Alb-Bote

und Badische Zeitung 

im Dezember 2018


ProTierrechte – Tierversuchsgegner Hochrhein e.V.

Rundbrief 2/Oktober 2018

Am 24. April wird der Internationale Tag für die Abschaffung der Tierversuche begangen. Aus diesem Anlass führte unser Verein im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Silent Line“ (Stille Reihe) in der Waldshuter Kaiserstraße eine vielbeachtete und eindrucksvolle Aktion durch: 10 Vereinsmitglieder, mit OP-Kitteln bekleidet, stellten sich in einer Reihe mit umgehängten Plakaten auf, womit sie still auf das unermessliche Elend der Versuchstiere hinwiesen und dessen Ende forderten. Initiiert wurde die Kampagne von der Organisation“ Ärzte gegen Tierversuche, die sich unter dem Motto „Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg“ für die Abschaffung der Tierexperimente einsetzt.

Sehr erfreulich ist ein Gerichtsurteil, welches nicht zuletzt aufgrund des im Grundgesetz verankerten Staatsziels Tierschutz gefällt wurde. Denn nach einigem Hin und Her auf Seiten der Rechtssprechung ist nun entschieden, dass die Tierschutzorganisation, die heimlich in einem großen Schweinestall eingedrungen ist, um dort die mit Duldung der zuständigen Kontrollbehörde herrschenden Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen zu dokumentieren, nicht wegen Hausfriedensbruch belangt, sondern freigesprochen wurde.

Die Gerichte begründeten das wegweisende Urteil damit, dass das Stören des Hausrechts durch Eindringen in Gebäude gerechtfertigt sei, um staatlich tolerierte Verstöße gegen geltendes Tierschutzrecht abzuwehren. In dem Fall hatte die Staatsanwaltschaft die Verstöße bestätigt.

Den Freispruch kann jedoch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, wie zu hören ist, nicht nachvollziehen. Für sie ist das Eindringen „selbsternannter Stallpolizisten“ (so Klöckner) ein strafbarer Einbruch. Ihre diesbezügliche Haltung spiegelt auch die nicht tierschutzfreundliche Position von CDU/CSU wider, deren einflussreiche Agrarpolitiker Verbesserungen im Tierschutzerecht verhindern – mit traurigen Folgen für die Tiere. Schließlich finden schlimmste Tierquälereien in Ställen führender CDU-Politiker statt. Auch Bundeskanzlerin Merkel stellt sich hinter die mächtige Agrarlobby.

Leider vertritt die FDP eine ähnliche Position. So kündigte beispielsweise die FDP-Fraktion im Landtag von Niedersachsen an, Tierrechtsvereinen, die heimlich in Tierbehausungen eindringen, die Gemeinnützigkeit zu entziehen.

Wie sehr das Elend der Tiere die CDU/CSU-Verantwortlichen unberührt lässt, zeigt ihre Weigerung, die besonders grausamen und belastenden Tierversuche in Deutschland zu verbieten, obwohl dies eine Zielbestimmung der EU-Tierversuchsrichtlinie ist. Bislang blieben alle entsprechenden Appelle und Forderungen ohne Erfolg.

Doch jetzt hat die EU-Kommission auf Druck von Tierversuchsgegner-Organisationen gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren wegen fehlerhafter Umsetzung europäischer Tierversuchsvorgaben eingeleitet. Zudem erhalten die Ärzte gegen Tierversuche dazu eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages. Und in den Niederlanden hat die dortige Wissenschaftsministerin bereits 2016 einen konkreten Plan für den Abbau der Tierversuche vorgelegt und das EU-Parlament fordert ein internationales Tierversuchsverbot für Kosmetik-Produkte. Das sind beachtliche und erfreuliche Zeichen.

Unter welchen tierquälerischen Bedingungen Schweine zum weitaus größten Teil gehalten werden – und das ganz legal – ist hinlänglich bekannt. Eine Änderung durch den Gesetzgeber ist nicht erkennbar. Es besteht jedoch die Aussicht, dass die Leiden dieser Tiere zumindest gelindert werden. Denn das Bundesland Berlin hat letztes Jahr beschlossen, eine Normenkontrollklage beim Verfassungsgericht einzureichen, um überprüfen zu lassen, ob die Schweine-Haltungsbestimmungen mit Paragraf 2 a des Tierschutzgesetzes zu vereinbaren sind. Es wäre erfreulich, wenn hier das Gericht positiv im Sinne des Tierschutzes entscheiden würde.

Da immer mehr Discounter und Supermärkte Schweinefleisch mit dem von Handel und Fleischwirtschaft festgelegten Siegel „Tierwohl“ anbieten, will Aldi ebenfalls einen Beitrag zum Tierschutz leisten, indem die Hälfte seines Schweinefleischumsatzes künftig die „Tierwohl“-Haltungskriterien erfüllen sollen. Fakt ist aber, dass diese nur geringfügig über den gesetzlichen Vorgaben liegen und eine Täuschung der Verbraucher bedeuten. Denn es genügt bereits, wenn die Tiere ein wenig mehr Platz auf dem Spaltenboden der unerträglich überbelegten Tierboxen oder/und statt einer herabhängenden Kette, etwas Holz oder Stroh als „Spielzeug“ erhalten. Deshalb ist ein Logo, das tatsächlich für bessere Haltung steht und Orientierung beim Einkaufen bietet, dringend erforderlich.

Nachdem nun Julia Klöckner (CDU) den vorherigen Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der stets tierschutzrechtliche Verbesserungen verhinderte, ablöste und an dessen Stelle trat, wandte sich unser Verein im Juni 2018 mit einem offenen Brief an die Ministerin und appellierte an sie, das von den Bundesländern beschlossene Verbot der tierquälerischen Rinderanbindung endlich umzusetzen. Eine Reaktion ist bis jetzt nicht erfolgt, obwohl Ministerien in der Regel auf Anschreiben antworten.

Im Mittelpunkt unserer diesjährigen Infostände stand die Botox-Briefaktion an den Konzern Nestlé, bezüglich Herstellung tierversuchsfreier Botox-Produkte, die bei vielen Passanten auf positive Resonanz stieß. Und nachdem wir neben weiteren Aktivitäten auch an der vor Kurzem in Köln stattgefundenen Großdemonstation gegen Langzeittiertransporte teilnahmen, wird unser Verein im Spätherbst vor allem gegen Pelz und Gänsestopfleber aktiv sein.


Das nächste Treffen  ProTierrechte e.V. findet statt am:

am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 um 19.30 Uhr

im Gasthaus Rheinischen Hof (1.oG) in Waldshut


Leserbrief ProTierreche e.V. vom 23.August 2018

in den Tageszeitungen Südkurier und Alb-Bote

 zum Thema Zirkus Gastspiel Manuel Weisheit mit Sibirischen Tigern am Hochrhein

 


Pressemeldung in den Tageszeitungen Südkurier und Alb-Bote vom 9. Juni 2018 

über den offenen Brief von ProTierrechte e.V.

an  die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner

zum Thema „ganzjährige Anbindehaltung von Rindern“ 


 

Anlässlich des internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche, dem 24. April, hat die Organisation Ärzte gegen Tierversuche e.V., die sich unter dem Motto „Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg“ für die Abschaffung der Tierversuche einsetzt, zu der bundesweiten Aktion „Silent Line“ – Stiller Protest gegen Tierversuche aufgerufen. Die Aktion wurde am Samstag, den 28. April durchgeführt. An diesem Tag stellten sich mehrere Tierversuchsgegner, bekleidet mit OP-Kitteln, bundesweit in vielen Städten an zentralen Stellen in Reihen auf, um still auf das grenzenlose Elend der Versuchstiere aufmerksam zu machen. Gleichzeitig forderten sie auf umgehängten Plakaten unter anderem das Verbot der schwerstbelastenden, grausamen Tierversuche in Deutschland. Ein solches Verbot ist aufgrund der EU-Richtlinie zum Schutz der Versuchstiere möglich.

Der Verein ProTierrechte – Tierversuchsgegner Hochrhein hat sich am Samstag, den 28. April in der Waldshuter Kaiserstraße an dieser Aktion beteiligt.


ProTierrechte – Tierversuchsgegner Hochrhein e.V.

Rundbrief 1/März 2018

Nach dem jahrelangen absoluten Stillstand bei der dringend notwendigen Verbesserung der gesetzlichen Tierschutzvorschriften, verursacht durch den aus Bayern stammenden und inzwischen abgelösten Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der stets Anträge und Beschlüsse der Bundesländer für eine Verschärfung des Tierschutzrechts erbarmungslos abblockte, dürfen Tierschützer wieder hoffen, insbesondere im Hinblick auf die ganzjährige tierquälerische Anbindehaltung der Milchkühe, denn an dessen Stelle tritt nun die CDU-Politikerin Julia Klöckner aus Rheinland-Pfalz. Da alle Bundesländer außer Bayern und Baden-Württemberg für ein Verbot der dauernden Fixierung von Kühen und anderen Rindern gestimmt haben, besteht nun die Aussicht, dass dieses längst überfällige Verbot, wofür ProTierrechte gemeinsam mit anderen Tierschützern – insbesondere den Animals`Angels – jahrelang kämpfte, realisiert wird. 

Einer unserer Schwerpunkte im letzten Jahr war die aktive Unterstützung der Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ der Ärzte gegen Tierversuche, deren Ziel es ist, in Deutschland ein Verbot schwerstbelastender Tierversuche durchzusetzen. Dafür wurden unter anderem, besonders an den Infoständen, viele Unterschriften gesammelt.

Als 2015 durch verdeckt aufgenommene Fotos von Affenversuchen in Tübinger Labors das erschreckende Ausmaß der Schmerz- und Leidensbelastung der Affen bekannt wurde und Bilder das unvorstellbare Elend der Tiere dokumentierten, war das Entsetzen in der Öffentlichkeit groß. Tierschutzorganisationen stellten Strafanzeige gegen die verantwortlichen Experimentatoren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Laut Medienberichten haben diese Strafbefehle erhalten und müssen eine Geldstrafe bezahlen, die sie aber nicht akzeptieren und dagegen Einspruch erheben wollen.

Zu sichtbaren Erfolgen, zumindest kleineren, führten unsere seit längerem durchgeführten Aktivitäten gegen Enten- und Gänsestopfleber, wozu beispielsweise entsprechende Presseartikel und Boykott-Aufrufe in Tageszeitungen zählen, sowie schriftliche Aufforderung an Restaurants, die auf der Speisekarte Gänseleber anbieten, auf dieses Qualprodukt zu verzichten. So bieten „Gourmet“-Restaurants, bei denen früher Gänseleber auf der Speisekarte stand, dieses Qualprodukt teilweise nicht mehr an. Darüber freuen wir uns. 

Erneut möchten wir auf die weitverbreitete Meinung seitens der Verbraucher hinweisen, bei den unter der Marke „Schwarzwaldmilch“ angebotenen Milchprodukten handle es sich um ein Erzeugnis, die aus besserer Tierhaltung stammen als üblich. Fakt ist jedoch, dass gerade in der Region Schwarzwald noch vielfach die Anbindehaltung von Kühen und anderen Rindern praktiziert wird und die straff fixierten Tiere nicht auf die Weide dürfen. Teilweise herrschen in den Milchzulieferbetrieben betrübliche Zustände. Anders verhält es sich dagegen bei der als „Schwarzwälder Weidemilch“ gekennzeichneten Milch. Diese wird in Betrieben erzeugt, wo die Kühe auf die Weide dürfen und ihnen, wenn das Weiden wegen schlechtem und nassem Wetter nicht möglich ist, ein Laufhof im Freien zur Verfügung steht.

Vorsicht ist auch bei Hofläden geboten. Oft werden dort tierschutzwidrig erzeugte Produkte angeboten oder wird selbst eine schlechte Tierhaltung betrieben. Daher ist es ratsam gegebenenfalls die Tierhaltung vor dem Einkauf zu besichtigen. Falls einem dies verwehrt wird, geht es den Tieren in der Regel nicht gut.

Vor 10 Jahren startete die Organisation Ärzte gegen Tierversuche die Kampagne „Stoppt Botox-Tierversuche“. Die Prüfung des Stoffes erfolgte stets im Tierversuch, der für die Tiere sehr belastend ist. Auf breiten öffentlichen Druck der Kampagne, die sich auf andere europäische Staaten ausweitete, wurden tierversuchsfreie Testverfahren entwickelt, die inzwischen offiziell anerkannt und zugelassen sind.  Der Konzern Allergan und die Firma Merz wenden dieses tierleidfreie Prüfverfahren bereits an.

Botox wird insbesondere zur Gesichtsglättung verwendet. Durch den boomenden Botox-Markt drängen weitere Firmen in das Geschäft, darunter auch „Nestlé“, die noch Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben. Diese Firmen sollen nun durch möglichst viele Briefe aufgefordert werden, dem positiven Beispiel von Allergan und Merz zu folgen und statt der qualvollen Tierversuchstests tierleidfreie Prüfmethoden bei der Produktion von Botox anzuwenden. Wenn Sie die Aktion auch unterstützen möchten, finden Sie bei Ärzte gegen Tierversuche unter www.botox-tierversuche.de Musterbriefe, Adressen und Infos.

Unser Verein wird sich an der Briefaktion rege beteiligen und ebenso an der weiteren von den Ärzten gegen Tierversuche initiierten Aktion „Silent Line“ – Stille Reihe – ,die am Samstag, 28. April anlässlich des Welttages für die Abschaffung der Tierversuche, dem 24. April, bundesweit durchgeführt wird: An diesem Samstag stellen sich Tierversuchsgegner in vielen Städten an zentralen Stellen, einem Mahnmal ähnlich, in Reihen auf, um still mit umgehängten Plakaten, worauf sie das von der EU ermöglichte Verbot der schwerstbelastenden Tierversuche in Deutschland einfordern und auf das Elend der Versuchstiere aufmerksam machen. 

Unser Verein wird dieses Verbot ebenfalls

am Samstag, 28. April 2018 von 10 bis 12 Uhr

in der Waldshuter Kaiserstraße

mit ca. 10 Personen einfordern.


Jeder kann mitmachen!
Silent Line-Aktionstag am 28. April 2018!  –

Aktion der „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“

Für Samstag, 28. April 2018 rufen wir zu einem bundesweiten Aktionstag auf.

Thematisch im Mittelpunkt steht dieses Jahr unsere Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“. Extrem grausame Tierversuche wie der „forcierte Schwimmtest“ und Experimente zur „erlernten Hilflosigkeit“ sind in Deutschland erlaubt, obwohl die EU ein gesetzliches Verbot für solche Versuche mit Schweregrad „schwer“ ermöglicht. Wir wollen erreichen, dass die Bundesregierung das von der EU ermöglichte Verbot umsetzt.

Als besonders eindrucksvolle Aktionsform schlagen wir die „Silent Line“ vor. Dabei stehen wir schweigend, wie ein Mahnmal mit Schildern in einer Reihe und lassen die Macht der Bilder und Texte auf die Passanten wirken.

Die Mitglieder von „ProTierrechte“ werden sich

am 28. April von 10 bis 12 Uhr

mit einer Aktion in Waldshut beteiligen.

Wer möchte mitmachen ? Weitere Infos ?

bitte kurze E-Mail unter: kontakt@protierrechte.de

Ärzte gegen Tierversuche e.V.

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzen sich die Ärzte gegen Tierversuche e. V. für die Abschaffung aller Tierversuche und für eine tierversuchsfreie Medizin und Forschung ein, bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz von modernen Forschungsmethoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen im Vordergrund stehen.



Jahreshauptversammlung mit Wahlen

ProTierrechte – Tierversuchsgegner Hochrhein e.V.

am Donnerstag, 19. April 2018 um 19.30 Uhr

im Restaurant „Rheinischer Hof“ in Waldshut



ProTierrechte – Tierversuchsgegner Hochrhein e.V.

Rundbrief 2 – November 2017

 

Nachdem die Bundestagswahl hinter uns liegt, hoffen wir, dass bei den Verhandlungen zur Regierungsbildung auch der Tierschutz ein Themenpunkt ist und sich die GRÜNEN entsprechend ihrem diesbezüglichen Wahlprogramm für Verbesserungen einsetzen. Dennlaut der schriftlichen Befragung der im Bundestag vertretenen Parteien und der FDP durch den Bundesverband „Menschen für Tierrechte“ treten sie (im Gegensatz zu ihren Parteifreunden in BW) und die Linken für eine deutliche Verschärfung des Tierschutzrechts ein, während CDU/CSU und FDP fast alle Fragen negativ oder gar nicht beantworteten Wir haben daher das Infoblatt des Bundesverbandes,in dem die einzelnen Wahlaussagen zum Tierschutz zusammengefasst waren, in großer Zahl verteilt.

Unabhängig von den politischen Entscheidungen wird ProTierrechte direkt vor Ort zur Minderung des Tierelends beitragen und intensiviert die Aktion Käfigfreier Genuss, die in der Region Lörrach/Waldshut-Tiengen stattfindet: Vereinsmitglieder wenden sich persönlich und schriftlich an Eier verarbeitende Betriebe (hauptsachlich Bäcker- und Konditoreien) mit der Bitte, keine Käfigeier und auch kein Flüssige!, das aus Käfighaltung stammt, zu verwenden, sondern stattdessen Eierware, die tiergerechter erzeugt wurde. Da aber Flussigei nicht mehr wie Schaleneier nach Haltungsart gekennzeichnet werden muss, dürfte den Verwendern kaum bewusst sein , dass es sich ursprünglich meist um Billigeier aus Käfighaltung handelt, die zudem vielfach aus Ländern importiert werden, wo die Kontrollen noch schlechter funktionieren als hierzulande. Außerdem wird darüber informiert, dass bei alternativ erzeugtem Flüssige! eine freiwillige Angabe der jeweiligen Haltungsart erfolgt und es sich um ein tierquälerisch erzeugtes Eiprodukt handelt, wenn eine solche auf der Verpackung fehlt. Das Gleiche gilt übrigens auch für fertige Nahrungsmittelprodukte. Weil dieses Informationsdefizit die Einrichtung zusatzlicher tiergerechter Hennenhaltungen erheblich behindert, fordern Tierschutzorganisationen eine klare Kennzeichnungspflicht.

Vor 10 Jahren starteten „Ärzte gegen Tierversuche“ die medienwirksame Kampagne Stoppt Botox-Tierversuche, die zu Teilerfolgen führte. So ersetzten die Firmen Allergan und Merz, Hersteller des Nervengifts, das vor allem zur Gesichtsglattung eingesetzt wird, die qualvollen Versuche an Mäusen durch tierversuchsfreie Zelltests. Da die Nachfrage nach Botox stetig steigt, drängen immer mehr Firmen auf den boomenden Markt, darunter der weltweite Nahrungsmittelkonzern Nestle. Damit auch dieser die vorhandene tierleidfreie Methode beider Botox-Produktion künftig anwendet und dem positiven Beispiel der beiden Firmen folgt, wird „Ärzte gegen Tierversuche“ mit einer bundesweiten Briefaktion an den Konzern, die wir aktiv unterstützen, verstärkt Druck auf ihn ausüben.

Endlich soll es mehr Schutz für ungeborene Tiere beim Schlachten hochträchtiger Muttertiere geben. Denn einem im Bundestag mehrheitlich gefassten Beschluss zufolge ist ein Verbot der Schlachtung von Kühen und Schweinen im letzten Drittel der Trächtigkeit vorgesehen. In dieser Zeit empfinden die Ungeborenen bereits Schmerzen und Leiden. Sie ersticken während des Schlachtvorgangs qualvoll. Darüber besteht kein Zweifel. Es bleibt zu hoffen, dass dieser erfreuliche Beschluss Gesetzeskraft erhält und von den Behörden umgesetzt wird sowie eine effektive Kontrolle des Verbots seitens der für den Tiertransport zustandigen Amtsvetermare erfolgt.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark sein“ fand im letzten Frühjahr in Dogern ein Benefiz-Konzert zugunsten der Dogener Grundschule, dem Freundeskreis Asyl und ProTierrechte statt, die je ein Drittel des Erlöses erhielten – es waren 800 Euro, die auf unser Vereinskontoüberwiesen wurden.An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei der Initiatorin, Janine Küpfer,bedanken. Sie hat hauptsächlich auch die ideenreiche und außergewöhnliche Veranstaltung organisiert und geleitet. Zudem freuen wir uns, dass bei Wohltätigkeitskonzerten auch an den Tierschutz gedacht wird, was selten geschieht.

Weil die Pelzmdustrie nicht nachlässt, ihren Umsatz wieder zu steigern, dürfen wir mit unseren Anti-Pelz-Aktionen hier in der Region nicht nachlassen. Während der langjährige Pelzladen in Bad Sackingen wegen Geschäftsaufgabe Räumungsverkauf ankündigt, sieht esIn Lörrach und Waldshut anders aus, wo das jeweilige örtliche Pelzgeschäft in den Auslagen zahlreiche Pelzartikel zur Schau stellt. Deshalb wird unser Verein in der Vorweihnachtszeit direkt vor den Schaufenstern, wenn reger Publikumsverkehr herrscht, eine Aktion durchführen. Auch auf dem Weihnachtsmarkt in Waldshut werden wir auf das Elend der sogenannten Pelztiere hinweisen, denn dort bieten einzelne Händler mit Pelz kombinierte Textilien an, der vielfach von in China extrem grausam gehaltenen und getöteten Marderhunden stammt.

Außerdem wird unser Verein erneut öffentlich in der Tagespresse zum Verzicht von Gänse- und Entenleber aufrufen. Der Appell geht vor allem an Restaurants, Feinkostgeschäfte und Lebensmittelmärkte. Erfreulicherweise hat laut Auskunft eines Edeka-Mitarbeiters dieser Markt Gänseleberpastete bereits aus seinem Sortiment genommen. Geplant sind auch Mahnwachen vor Lokalen, die trotz entsprechender vorheriger schriftlicher Bitte weiterhin Ganseleber anbieten. Falls Ihnen ein „Gourmet“-Restaurant bekannt ist, das auf seiner Speisekarte dieses durch wochenlange schwerste Tierquälerei erzeugte Produkt offeriert, wären wir für einen Hinweis dankbar.


ProTierrechte hat an der Demonstration gegen Massentierhaltung

am 19. August 2017 in Frankfurt teilgenommen. 


Informationen zur Bundestagswahl 2017

vom Verein „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“

So stehen die Parteien zu Tierversuchen

Anlässlich der Bundestagswahl am 24. September hat der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche Parteien zu ihrer Position zu Tierversuchen befragt und die Antworten zusammengestellt.

CDU/CSU gibt zwar an, dass die Abschaffung von Tierversuchen ihr langfristiges Ziel sei, benennt jedoch keinen Ausstiegszeitpunkt. Eine Umwidmung von Steuergeldern für eine verstärkte Förderung tierversuchsfreier Forschungsvorhaben oder gar eine Novellierung des Tierschutzgesetzes kommt für sie nicht infrage. Auch sieht sie keinen Anlass, besonders leidvolle Tierversuche zu verbieten, Genmanipulation von Tieren entgegenzuwirken und das Verbandsklagerecht zuzulassen.

Die SPD möchte sich lediglich für eine Reduktion von Tierversuchen einsetzen, indem sie die 3R-Forschung* verstärkt fördern will. Eine Novellierung des Tierschutzgesetzes soll insbesondere Versuche an Menschenaffen verbieten. Positiv ist, dass die SPD das Verbandsklagerecht einführen möchte und auch besonders leidvolle Tierversuche verbieten will.

Bündnis 90 / Die Grünen sprechen sich für eine vollständige Abschaffung von Tierversuchen aus, wollen eine Novellierung des Tierschutzgesetzes vorantreiben und besonders leidvolle Tierversuche abschaffen. Ebenso soll das Verbandsklagerecht kommen. Die Grünen möchten eine nationale Strategie samt Maßnahmenplan entwickeln, der Tierversuche endgültig der Vergangenheit angehörig machen soll.

Nicht so die FDP. So lehnt sie ein komplettes Verbot von Tierversuchen entschieden ab. Ebenso eine Novellierung des Tierschutzgesetzes oder eine Umwidmung von Steuergeldern für die Investition in tierversuchsfreie Forschung. Auch das Verbandsklagerecht hat bei ihnen keine Chance. Hingegen soll die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft künftig gestärkt werden, so dass die 3R-Forschung davon profitiert.

Die Linken haben bereits der jetzigen Regierung einen Antrag „Tierversuche beenden“ vorgelegt. Dieser fordert die komplette Abschaffung von Tierversuchen, die zuerst mit dem Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen und Tierversuchen für Haushaltsprodukte einhergehen soll. Sie sprechen sich zudem für das Verbandsklagerecht aus und fordern die Umwidmung von Steuergeldern. Die Niederlande fungieren mit ihrem Ausstiegsplan aus dem Tierversuch als ein Vorbild.

Auch nach Ansicht der ÖDP und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz müssen alle Tierversuche schnellstmöglich abgeschafft werden. So möchte die ÖPD beispielsweise den Neubau von Tierversuchslaborneubauten stoppen. Beide Parteien setzen sich für eine paritätische Besetzung der §15-Komission ein, für eine Umwidmung von Steuergeldern in Richtung tierversuchsfreier Forschung und die Einführung des Verbandklagerechtes.

Konkrete Pläne für einen Paradigmenwechsel, hin zu einer tierversuchsfreien Forschung und Wissenschaft, sind somit seitens der Grünen, der Linken, der ÖDP und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu verzeichnen.

* 3R steht für Reduce, Replace, Refine (Reduzieren, Ersetzen, Verfeinern). Dabei wird der Tierversuch als Methode nicht in Frage gestellt, sondern soll lediglich etwas modifiziert werden



Benefizkonzert am Samstag, den 27. Mai 2017 um 19 Uhr

in der Gemeindehalle in Dogern  – Eintritt frei –

Reservierungskarten ab 18. Mai kostenlos bei Edeka Schulz Dogern erhältlich

Veranstalterin: Janine Küpfer – E-Mail: janine.kuepfer@web.de

Erlöse gehen zu je einem Drittel an „ProTierrechte e.V.“,

an die Grundschule Dogern und den Dogerner Freundeskreis Asyl


ProTierrechte – Tierversuchsgegner Hochrhein e.V.

Rundbrief 1 – November 2017

Der Verein ProTierrechte hat sich mit den Koalitionsvereinbarungen der grün-schwarzen Landesregierung bezüglich Tierschutz näher befasst. Was diese nun für die Tiere – vorallem für die Versuchs- und Nutztiere – bedeuten, ist enttäuschend und empört Tierschützer. So setzt sich unter anderem Baden-Württemberg nicht für die Festlegung einer Leidensbegrenzung bei schwerstbelastenden Tierversuchen ein, obwohl dies aufgrund der maßgebenden EU-Tierversuchsrichtlinie möglich wäre, so dass den betroffenen Tieren das Schlimmste erspart bliebe. Eine konkrete Erhöhung der seitherigen Finanzmittel für moderne, tierversuchsfreie Forschungsmethoden ist nicht vorgesehen. Gleiches gilt bezüglich artgerechter Nutztierhaltung (beispielsweise Auslauf und Weidegang sowie Stroheinstreu statt Spaltenboden). Zudem wird nicht mit Nachdruck die Umsetzung des vom Bundesrat mehrheitlich geforderten Verbots der ständigen Rinderanbindehaltung von der Bundesregierung eingefordert, was dringend erforderlich wäre. Denn der für Tierschutz zuständige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) blockiert regelmäßig Beschlüsse und Anträge der Länder für gesetzliche Verbesserungen und steht, ebenso wie Bayern, einer Anhebung des Tierschutzstandards stets entgegen.

Laut seinen Absichtserklärungen will er die in den meisten Ställen elende Situation auf freiwilliger Basis, das heißt im Einvernehmen mit den Landwirten, ändern. Dass aber ohne klare, rechtsverbindliche Haltungsvorschriften keine wesentliche Verbesserungen über die Veterinärämter durchsetzbar sind, müssen wir leider immer feststellen. In den Jahren vor der Amtszeit von Christian Schmidt konnten Tierschutzorganisationen – mit Ausnahme der Jahre, als der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ebenfalls Bundeslandwirtschaftsminister war – mehrfach kleine und größere Fortschritte erzielen. Jetzt herrscht, was die Gesetzeslage anbelangt, Stillstand.

Seit Jahren klärt ProTierrechte in unserer Region über die extrem brutale Gewinnung von Enten- und Gänsestopfleber auf. Wir bitten sogenannte Gourmetrestaurants und auch Feinkostgeschäfte, die dieses Qualprodukt anbieten, darauf zu verzichten, schalten in Tageszeitungen informative Inserate und veranlassen nach Möglichkeit Presseberichte. Vor Marktständen und Speiserestaurants, die nachweisbar Stopfleber (Foie gras) anbieten, werden Mahnwachen abgehalten. Die Aktivitäten blieben offenbar nicht wirkungslos, da wir letztes Jahr in der Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel (übliche Angebotszeit) im nahen Umkreis auf keiner Speisekarte mit Gänseleber kombinierte Menüs finden konnten. Nur ein uns bekanntes Feinkostgeschäft führte in seinem Sortiment noch Entenstopfleber aus Kanada, die aber auf Vorsprache unsererseits umgehend an den Lieferanten zurück gesandt wurde.

Außerdem konnten wir erreichen, dass in einigen besonders schlechten Rinderhaltungen in der Gegend kleine Verbesserungen erfolgten. Dieser Erfolg ist sehr erfreulich und Ansporn zum Weitermachen.

Erfreuliches gibt es aus Holland zu berichten: Dort sollen nach einem Abbauplan für Tierversuche iin den nächsten zehn Jahren viele Tierversuche wegfallen und bis 2025 bestimmte Sicherheitstests komplett durch tierversuchsfreie Methoden abgelöst werden. Auf für die Grundlagenforschung ist eine massive Reduktion der Versuchstierzahlen vorgesehen. Damit will das Land weltweit Vorrreiter für alternative Innovationen werden.

Nachdem 2014 der Bauernverband zusammen mit mehreren Discountern die „Initiative Tierwohl“ startete, dessen Haltungskriterien äußerst dürftig sind, wird nun das Bundeslandwirtschaftsministerium frühestens ab 2018 ein neues staatliches Tierschutzsiegel unter dem Namen „Tierwohl-Label“ herausbringen. Nach Auskunft des Ministeriums werden sich dei Haltungsanforderungen unter anderem auch an den Tierwohlkriterien des Deutschen Tierschutzbundes orientieren. Diese liegen deutlich über den gesetzlichen Schutzbestimmungen, wobei es die Eingangsstufe und die Premiumstufe gibt. Bei beiden Stufen haben beispielsweise die Schweine ungefähr eineinhalbmal so viel Platz wie die gesetzlich vorgeschriebene Mindestfläche beträgt.  Sie erhalten mehr verschiedenes organisches Beschäftigungsmaterial wie Stroh und aufgehängte Hanfseile. Außerdem ist die Transportdauer zum Schlachthof auf vier Stunden und maximal 200 Kilometer begrenzt. Zudem dürfen männliche Ferkel nur unter Narkos kastriert werden.  In der Premiumstufe haben die Schweine zusätzlich freien Zugang zuz einem Auslauf. Ihr Liegeplatz muss planbefestigt, eingestreut und trocken sein. Falls ein Auslauf aufgrund des Immissionsrechts oder aus baulichen Gründen nicht realisierbar ist, erfolgt die Haltung im Offenfrontstall. 

Schweinefleisch, das von Tieren stammt, deren Haltungsbedingungen der Premiumstufe entsprechen und zudem aus der Region kommen, ist bei „Hiebers Frische Center“, in den Schmidt´s Märkten und anderen Edeka-Märkten erhältlich. Angeboten wird es unter der Marke „Hofglück“ (früher Sternefleisch).


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Infostand

„Schwimmen bis zurVerzweiflung“

am 22. April ab 10.30 Uhr,

Kaiserstraße Waldshut

Am 24. April wird der internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche begangen. Nicht zuletzt deshalb führt unser Verein am Samstag zuvor – am 22. April 2017 in der Waldshuter Kaiserstraße einen Infostand durch, in dessen Mittelpunkt die von Ärzte gegen Tierversuche e.V. letztes Jahr gestartete bundesweite Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ steht. Sie soll bewirken, dass schwerstbelastende Tierversuche in Deutschland verboten werden.


Silent Triangle-Demo in

München, Münster und Tübingen

zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche

am 22. April 2017

Infos der Veranstalter: Ärzte gegen Tierversuche e.V:

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche laden wir am Samstag, den 22. April 2017 zu einer eindrucksvollen stillen Protestaktion an drei Orten ein: München, Münster, Tübingen.

Schweigend, wie ein Mahnmal stehen wir mit Schildern in Form eines Dreiecks und lassen die Macht der Bilder und Texte auf die Passanten wirken. Je mehr wir sind, desto eindrucksvoller wird die Aktion werden!

Im Fokus soll dieses Jahr das Leid der Affen stehen:

  • München, wo Paviane in der Xenotransplantation an der Abstoßungsreaktion qualvoll sterben, nachdem ihnen Herzen von genmanipulierten Schweinen transplantiert wurden,
  • Münster, wo bei der Firma Covance, dem größten „Affenverbraucher“ Deutschlands,  jedes Jahr tausende unsere nächsten Verwandten in grausamen Giftigkeitsprüfungen zu Tode kommen,
  • Tübingen, wo am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik und drei anderen Einrichtungen Rhesusaffen jahrelang  unbeschreibliches Leid in der Hirnforschung ertragen müssen.

Die Affen, die in den Laboren dieser drei Städte leiden und sterben, stehen dabei stellvertretend für alle anderen Affen, Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde, Katzen, Fische, Schweine, Tauben und viele andere Tiere, die in den Laboren in aller Welt für eine fehlgeleitete medizinischen Forschung ihr Leben lassen.

Dabei sein!

Wir bitten um Verständnis, dass die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. Für eine eindrucksvolle Aktion müssen wir auf verbindliche Zusagen zählen. Sollte doch etwas dazwischen kommen, können Sie natürlich auch wieder absagen. Wichtig ist, dass wir ein verbindliches „Ja“ oder „Nein“ von Ihnen bekommen. Anmeldung mit Name, Wohnort und Stadt, in die Sie kommen möchten, bitte an info@aerzte-gegen-tierversuche.de. Sie erhalten dann von uns alle weiteren Infos per E-Mail.


Lichter -Mahnwache gegen Pelz

am 10. Dezember 2016 in Lörrach

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Fotos: Markus Pflugmann

ProTierrechte – Anti- Stopfleber Anzeige

im SÜDKURIER und Alb-Bote vom 10. Dezember 2016

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ProTierrechte – Antipelz-Titelanzeigen

im SÜDKURIER und Alb-Bote vom 10. Dezember 2016 

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Vereinsinformation Oktober 2016:

Ein Schwerpunkt unserer diesjährigen Aktivitäten ist die Unterstützung der Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ der Organisation Ärzte gegen Tierversuche. Sie soll den Druck auf die Bundesregierung verstärken, besonders grausame und schwerstbelastende Tierversuche in Deutschland zu verbieten, das aufgrund der EU-Richtlinie zum Schutz der Versuchstiere möglich ist. Das heißt, die EU-Kommission überlässt es den einzelnen Mitgliedstaaten, ob sie bei deren Umsetzung in nationales Recht durch entsprechende Verordnung eine absolute Leidensobergrenze in ihrem Land festlegen. Doch die Bundesregierung ignoriert diese Möglichkeit und lässt weiterhin noch so belastende und leidvolle Versuche an Tieren zu. Sie missachtet darüberhinaus auch klare, verbindliche EU-Vorgaben, die einen besseren Schutz der Versuchstiere bedeuten, wie Rechtsgutachten eindeutig belegen.

Die Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche“ hat bereits Beschwerde an die EU-Kommission wegen Verstoßes gegen diese EU-Richtlinie eingereicht


Seit Jahren setzt sich die Organisation „Animals Angels“ für ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Kühen und anderen Rindern ein. Ebenso unser Verein. Unter anderem appellieren wir wiederholt persönlich an die Grünen im Landtag Baden-Württemberg, unsere Forderung zu unterstützen. Auch für die Bundestierärztekammer ist diese völlig tierschutzwidrige Form der Tierhaltung nicht mehr tolerierbar und fordert deren Abschaffung.

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Erfreulicherweise erfolgte bereits letztes Jahr auf Antrag von Hessen eine Beratung und Abstimmung über ein Verbot der ständigen Fixierung von Rindern. Alle Bundesländer, außer zwei, stimmten dafür. Bayern lehnte ab und  – man konnte es fast nicht glauben – die zu diesem Zeitpunkt noch amtierende grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg enthielt sich der Stimme. Dies vorauseilend mit Blick auf die damals sich anbahnende neue Regierung aus Grünen und CDU.

Angesichts des Elends, insbesondere der Milchkühe in den oft engen, dunklen Ställen mit unbequemen Liegeplätzen, wo vielfach das Abliegen und Aufstehen wegen zu straffer Fixierung Schwierigkeiten bereitet, ist dieses Verhalten empörend und beschämend. Zumal die geplanten Haltungsverordnung eine Übergangszeit von 12 Jahren vorsieht und danach die Tiere zeitweise auch noch angebunden gehalten werden dürfen.

Im Hinblick darauf stellt sich die Frage, ob Baden-Württemberg sich künftig, wenn es um mehr rechtlichen Tierschutz geht, an Bayern orientiert, das regelmäßig die Anhebung entsprechender gesetzlicher Vorgaben ablehnt oder blockiert im Gegensatz zu anderen Bundesländern, die teilweise im Rahmen ihrer Möglichkeiten konkrete tierfreundliche Entscheidungen treffen und so den Schutz der Tiere voranbringen.

Inzwischen liegt uns der Koalitionsvertrag der neuen grün-schwarzen Landesregierung vor, wonach es nicht gerade gut für den Tierschutz in Baden-Württemberg aussieht. Bei der Bundesregierung wird sie sich auch künftig nicht für ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung einsetzen.


Ebenfalls auf Antrag von Hessen hat im März 2016 eine parteiübergreifende Mehrheit der Bundesländer erneut für ein Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus votiert, das zunächst für Affen, Großbären, Elefanten, Nashörner, Flusspferde und Giraffen gelten soll.

Ob die beiden Bundesratsbeschlüsse auch umgesetzt und realisiert werden, das entscheidet Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) bzw. die Bundesregierung.

Deutschland sollte sich endlich an anderen europäischen Ländern, darunter Belgien, Griechenland, Niederlande und Österreich, ein Beispiel nehmen, wo bereits das Halten von Wildtieren in Zirkussen verboten ist. Denn schon allein die besonders bei diesen Tieren angewandten brutalen Dressurmethoden ist eine Tortur.

Erfreuliche Fortschritte konnten Tierschützer bereits auf kommunaler Ebene erzielen: In mehreren Städten – ihre Zahl steigt stetig – dürfen Zirkusse, die Wildtiere mitführen, auf öffentlichen Plätzen nicht mehr gastieren.


Durch entsprechende Werbung entsteht bei Verbrauchern vielfach der Eindruck, dass Milchprodukte der Marke „Schwarzwaldmilch“, weniger tierschutzwidrig erzeugt werden, als größtenteils üblich. Leider sieht die Realität oft anders aus. In vielen Anbindeställen, wo außen am Stallgebäude gut sichtbar das Logo der Schwarzwaldmilch angebracht ist, sieht es oft sehr erbärmlich aus. Die Haltungsbedingungen liegen nicht selten noch unter dem Mindeststandard und könnten nicht schlechter sein.

Anders verhält es sich bei der „Schwarzwaldweidemilch“ für deren Erzeugung gibt es klare Haltungsvorschriften: Vor allem muss den Milchkühen Weidegang gewährt werden. Wenn dies jedoch im Winter oder wegen schlechter Wettersituation nicht möglich ist, steht den Tieren bei Anbindehaltung (sie wird im Einzugsgebiet der Schwarzwaldmilch noch häufig praktiziert) zweimal wöchentlich ein Aufenthalt in einem begrenzten Auslauf zu, so dass sie sich wenigstens zeitweise frei bewegen und laufen können.


Obwohl der Fleischkonsum in Deutschland sinkt, werden immer mehr Riesentiermastställe gebaut.  Um die dadurch wachsende Überproduktion an Fleisch und Geflügel zu beseitigen, wird der Überschuss – subventioniert mit unseren Steuergeldern – in ärmere Länder exportiert, was wiederum deren eingenständige landwirtschaftliche Entwicklung behindert und schadet.  Dem will jetzt Umwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks erfreulicherweise aus Grümden des Tier- und Umweltschutzes durch Änderung des Baurechts entgegenwirken und Auflagen entsprechend verschärfen.

Ob sich die SPD-Ministerin mit der längst überfälligen Maßnahme in der Bundesregierung und gegen die Agrarlobby durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Vom Bauernverband kommt bereits Protest.



Das „Mausmobil“ von Ärzte gegen Tierversuche e.V. war in Lörrach.

Mitglieder von ProTierrechte waren dabei und unterstützten den Infostand.

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Infos von Ärzte gegen Tierversuche e.V. : www.aerzte-gegen-tierversuche.de

Was ist das Projekt „Mausmobil“?
Das „Mausmobil“ ist ein Transporter mit auflackierter Botschaft, großer Leinwand im Heck, auf der laufend Filme gezeigt werden und einem Infostand daneben. Dadurch können wir unsere Argumente gegen Tierversuche und für eine tierversuchsfreie Forschung direkt vor Ort, von Mensch zu Mensch näherbringen und einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen – starten wollen wir im Frühjahr 2015.

Warum wollen wir das „Mausmobil“?

Für uns Ärzte gegen Tierversuche ist offensichtlich: Wir müssen noch näher an die Menschen ran, um sie über die Folgen von Tierversuchen aufzuklären. Denn Tierversuche sind aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ein fataler (Irr)Weg für Tier und Mensch und blockieren die leistungsstarke tierversuchsfreie Forschung.

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Warum ist das „Mausmobil“ jetzt nötig?
Die Tierversuchszahlen explodieren seit Jahren und damit auch das Tierleid. Außerdem beobachten wir derzeit in der Gesellschaft ein neues Interesse am Thema Tierversuche. Dies gilt es jetzt zu nutzen: um mehr Bürger zu bewegen, zu einer großen „kritischen Masse“ zu werden, die den Druck auf Politik und Wissenschaft verschärft.
Weitere Informationen: www.mausmobil.info

Fachkundiger Betreuer

Als fachkundigen Betreuer haben wir den Neurobiologen Christian Ott M.Sc. gewinnen können. Vor Ort soll er durch Mitglieder der AGs, Aktivisten befreundeter Gruppen und Vereine sowie über Facebook und die Website rekrutierte Personen unterstützt werden.



Mitglieder von ProTierrechte waren  wieder bei der Anti-Pelz-Demo in Stuttgart dabei.

Das Motto lautete: „Wir machen Deutschland pelzfrei!“

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Aktive Mitglieder des Vereins ProTierrechte haben vor einem Waldshuter Pelzgeschäft eine Mahnwache gegen Pelz abgehalten. Wir wollen damit auf das tausendfache Leid auf Pelztierfarmen und die qualvolle Fallenjagd auf Pelztiere aufmerksam machen.


Andrea Girsch, Mitglied bei ProTierrechte, hat sich in Waldshut erfolgreich für einen betreuten Stadt-Taubenschlag eingesetzt. Mit dieser Einrichtung, die bereits in über 50 deutschen Städten wirkungsvoll eingeführt wurde, kann durch Austausch der gelegten Taubeneier gegen Ei-Attrappen eine Populationskontrolle stattfinden, so wird der Nachwuchs der betreuten Tauben wesentlich reduziert.

Außerdem verbleibt bei einer kontrollierten Fütterung ca. 80 % des Vogelkots im Taubenschlag, was zur Folge hat,
dass sich das Stadtbild deutlich gesäubert hat.

Weitere Informationen über „Tauben in unseren Städten“ erhalten Sie hier:

http://protierrechte.de/stadttaubenflyer.pdf

„Für die einen sind sie besonders liebenswerte Vögel, für die anderen „Schädlinge“, die es zu vernichten gilt.
Aber es gibt Konzepte, die ein friedliches Miteinander ermöglichen“

aus: „Menschen für Tierrechte“


Aufsehenerregende Aktion

in der Waldshuter Fußgängerzone

Vier als Nutztiere maskierte Vereinsmitglieder machten durch eine Flugblatt-Aktion auf  Fleischkonsum sowie das Leid der so genannten“Nutz“-Tiere aufmerksam und luden zu einem vegetarischen Info- und Probierabend ein.


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Anzeige in den Tageszeitungen  Südkurier und Alb-Bote

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Pressemitteilung im Südkurier und Alb-Bote

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Infostand Hauptstraße Tiengen

– Thema: Tiertransporte „8h-Aktion“:

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Antipelz-Infostand ProTierrechte

in der Kaiserstraße in Waldshut:

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Pressebericht im Südkurier/Alb-Bote

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